„Stolpersteine – Filme gegen das Vergessen“ heißt ein Projekt des Studiengangs „MultiMedia & Autorschaft“ an der Uni Halle. Die jungen Filmemacher setzten sich mit den Einzelschicksalen deportierter und ermordeter Juden auseinander.

Der erste von drei vorgestellten Stolperstein-Kurzfilmen erinnert an den Juden Julius Schwab. Der Ehemann und Vater von Zwillingen hatte eine unter den Landwirten im Großraum Halle angesehene Viehandlung. Doch die Anordnungen der NS-Regierung nahmen dem jüdischen Mann seine Existenzgrundlage. Mit der Reichspogromnacht änderte sich sein Leben endgültig. Die Gestapo kam und deportierte den Juden ins KZ Buchenwald. Ein Lichtblick stellte sich am Ende des Jahres 1938 ein: Kurz nach Weihnachten hatte Julius Schwab die Chance für kurze Zeit zu seiner Familie nach Halle zurückzukehren.

Idee und Umsetzung: Anja Gutmair & Romina Kempt
Kamera: Sebastian Pfau
Sprecherin: Marianne Oertel
Musik: Dominik Wagner
Entstanden: Wintersemester 2009/10

Magazin: HochschulTV
Eingestellt: 11.03.2013
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